Eichhörnchen

Warum gibt uns die Betrachtung unseres einheimischen Eichhörnchens soviel Vergnügen? weil es als die höchste Ausbildung seines Geschlechtes eine ganz besondere Geschicklichkeit vor Augen bringt. Gar zierlich behandelt es ergreiflich kleine appetitliche Gegenstände, mit denen es mutwillig zu spielen scheint, indem es sich doch nur eigentlich den Genuß dadurch vorbereitet und erleichtert. Dies Geschöpfchen, eine Nuß eröffnend, besonders aber einen reifen Fichtenzapfen abspeisend, ist höchst graziös und liebenswürdig anzuschauen.

— J. W. v. Goethe: „Die Skelette der Nagetiere, abgebildet und verglichen von d’Alton“

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