1. März, Tag der Zukunft

Einige Futuristen haben vorgeschlagen, der 1. März solle ein neuer Feiertag werden: Der Tag der Zukunft.

Diese Idee finde ich wunderbar. Es gibt allerlei Feiertage, doch die meisten beziehen sich auf archaische, mythologische Vorstellungen: Weihnachten, Ostern, Pfingsten etc. Das Bedürfnis, im Jahresrhythmus besondere, festliche Tage zu erleben, die regelmäßig wiederkehren und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, Geborgenheit und Freude vermitteln, ist eine Eigenschaft, die alle Menschen, egal welchen kulturellen Hintegrundes, teilen, und das ist gut. Warum aber die Feiertage an Legenden aus grauer Vergangenheit festmachen? Sollten wir nicht vielmehr unsere eigene, moderne Weltsicht zugrunde legen können?

Der Tag der Zukunft könnte ein moderner Feiertag werden. Die Zukunft geht alle Menschen an, schließlich werden wir alle in ihr leben, ja wir leben sogar in gewisser Hinsicht jetzt bereits in ihr, da unsere Gegenwart die Zukunft vergangener Zeiten ist – es ist sogar jeder Augenblick die Zukunft des vorangehenden!

Was genau aber feiern wir am Tag der Zukunft? Und wie kann man ihn feiern? Die Antwort auf die zweite Frage ergibt sich aus der auf die erste.

Um die Zukunft der Menschheit zu gestalten, benötigen wir Intelligenz und Kreativität. Wir sollten also am 1. März den Einfallsreichtum der Menschheit feiern.

Ein Ausflug – dies ist eine ebenso verbreitete wie schöne Art, einen Feiertag zu zelebrieren! Warum nicht am Tag der Zukunft einen Ausflug zu einem berühmten Ort unternehmen, der mit einer wichtigen Entdeckung oder einer berühmten Wissenschaftlerin in Zusammenhang steht? Wikipedia kennt viele wissenschaftliche und technische Museen in Deutschland. Im Geek Atlas findet man weitere lohnende Ziele (allerdings vorwiegend außerhalb Deutschlands).

Dieses Jahr fällt der 1. März auf einen Freitag, so dass viele an diesem Tag arbeiten müssen und keine Zeit für einen ganztägigen Ausflug haben. Jedoch steht der ganze Abend bis spät in die Nacht für eine Party zur Verfügung! Zuerst könnte man ein Planetarium besuchen, oder, falls man die realen Himmelskörper der Simulation an der Projektionskuppel vorzieht, eine Sternwarte – was sich natürlich vorwiegend bei klarem Himmel lohnt.

Anschließend: Zusammen einen Sciencefictionfilm ansehen – und/oder sich gegenseitig bis in die frühen Morgenstunden aus utopischen Romanen und populärwissenschaftlichen Büchern oder auch selbstgeschriebene Texte zu dem Thema Zukunft vorlesen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, einen Tag der Zukunft zu feiern. Habt ihr eigene Ideen? Lasst sie mich in den Kommentaren wissen und berichtet, ob und wie ihr gefeiert habt.

Ich fände es sehr bemerkenswert und schön, wenn dieser neue Feiertag sich durchsetzen würde!

Für alle, die elektronische Musik lieben, liefern 1200 Micrograms den richtigen Soundtrack zum Tag der Zukunft: Heroes of the Imagination.

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